Arbeiten

Freialdenhoven, A. (2018). Persönlichkeit in Partnerschaften -Beziehungspräferenzen im Zusammenhang mit Emotionsunterdrückung und Partnerschaftszufriedenheit (Masterthesis). 



Zusammenfassung. Menschen unterscheiden sich in ihren Beziehungspräferenzen. Mit Hilfe des Konstrukts Beziehungsorientierung und dem dazu gehörigen Fragebogen kann festgestellt werden, ob Menschen in ihren Partnerschaften eher kurzzeit- oder langzeitorientiert sind. Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht zum einen, inwiefern sich die Beziehungsorientierung von heterosexuellen Paaren auf die eigene Emotionsunterdrückung und auf die des Partners, auswirkt. Zum anderen wurde untersucht, welche Folgen die Beziehungsorientierung für die eigene

Partnerschaftszufriedenheit und die des Partners hat. Zur Messung der genannten Konstrukte wurde der Beziehungsorientierungsfragebogen (BZO), die deutsche Version des Emotion Regulation Questionnaire (ERQ), die Kurzform des Fragebogens zum Erleben von Sexualität in engen Partnerschaften (FESP-K) und sechs Items der

deutschen Version der Dyadic Adjustment Scale (DAS) verwendet.

Die Stichprobe besteht aus 27 heterosexuellen Paaren, das entspricht 54 Versuchspersonen. Die Hypothesen und die damit verbundenen actor und partner effects wurden mit dem Actor-partner interdependence model (APIM)

überprüft. Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass Männer signifikant kurzzeitorientierter sind als Frauen. Sind Frauen in Beziehungen langzeitorientiert, hat dies negative Auswirkungen auf die Emotionsunterdrückung der Männer. Kurzzeitorientierte Männer sind in Beziehungen weniger zufrieden.

Persönlichkeit in Partnerschaften -Beziehungspräferenzen im Zusammenhang mit Emotionsunterdrückung